Buslinie 118 geht in den Regelbetrieb

Bus 118 am Zündhütle Wolfartsweier

(Juli 2020) Erfreuliche Nachrichten wurden im Ortschaftsrat Wettersbach bekanntgegeben: Die Buslinie 118 Langensteinbach – Mutschelbach – Stupferich – Palmbach – Grünwettersbach – Zündhütle bleibt nach dem Probebetrieb erhalten und wurde den Regelbetrieb übernommen. Dies geht aus der Antwort zu einer Anfrage der CDU/FW-Fraktion Wettersbach hervor, die im Juni bei der Sitzung des Ortschaftsrates Wettersbach behandelt wurde. Der Probebetrieb der Buslinie 118 lief seit Dezember 2017 von Montag bis Freitag mit stündlichen Fahrten.
Freuen können sich vor allem Fahrgäste aus Karlsbad – Mutschelbach, sie haben bei Umstieg am Umsteigeknoten Durlach - Zündhütle in den Bus 44 oder 47 eine zusätzliche schnelle Busverbindung zum Karlsruher Hauptbahnhof. Außerdem kommt man mit der Linie 118 bei Umstieg in Stupferich in den Bus 23 aus ganz Karlsbad schneller nach Durlach. Selbst Fahrgäste aus Auerbach, Ittersbach oder Spielberg kommen so schneller in die Durlacher Innenstadt. Die Linie 118 bietet außerdem für Stupfericher, Palmbacher und Grünwettersbacher Fahrgäste eine zusätzliche Verbindung von und zum Zündhütle

Fahrgäste aus den östlichen Karlsruher Stadtteilen, die in der Mehrzahl zum SRH-Klinikum fahren wollen, müssen teilweise noch warten. Da der Bus 118 vorerst nur nachmittags bis zum Klinikum fährt, kann die Linie auch weiterhin nicht für berufliche Fahrten von Klinikmitarbeitern genutzt werden. Bei den morgendlichen Fahrten ist nach wie vor am Bahnhof Langensteinbach Endstation. Auch Badegäste aus den Karlsruher Höhenstadtteilen können seit Sommer 2019 mit dem Bus das Freibad Langensteinbach erreichen, was besonders für Jugendliche, die auch in Langensteinbach zur Schule gehen, von Vorteil ist. An den heißen Tagen des vergangenen Sommers nutzten dies bereits viele Jugendliche, in diesem Jahr ist der Badebesuch wegen der Corona-Krise etwas schwieriger.

In der Gegenrichtung profitieren besonders die Mitarbeiter der Firma PI Physik Instrumente und den weiteren Arbeitgebern in Stupferich, Palmbach und Grünwettersbach aus Karlsbad kommend, von der neuen Verbindung. Durch die aktuelle Ansiedelung zahlreicher neuer Firmen und eines Hotels im Palmbacher Gewerbegebiet Winterrot (Rudolf-Link-Straße) und der geplanten Erweiterung der Firma PI Physik Instrumente wird dieser Bedarf zunehmen. Das "Hotel Winterrot" wird bereits Mitte September 2020 eröffnen.

Zukünftige Planungen

Aus dem Gemeinderat Karlsbad ist bekannt, dass es vom SRH-Klinikum und der Gemeinde Karlsbad Planungen gibt, kurzfristig eine neue Haltestelle im Bereich Guttmannstraße/Schwesternwohnheim anzulegen. So sollen durch kurze Fußwege zum Langensteinbacher Klinikum die Karlsbader Buslinien für die Fahrgästen attraktiver gemacht werden. Nach Fertigstellung dieser neuen Haltestelle plant der KVV die Buslinie 118 auszubauen und auch morgendliche Fahrten zum SRH-Klinikum anzubieten. Dann können SRH-Mitarbeiter aus den östlichen Karlsruher Stadtteilen den ÖPNV zur Arbeitsstelle nutzen. Auch Klinikbesucher könnten dann ganztags mit dem ÖPNV anreisen, denn besonders seit der Insolvenz der Paracelsus-Klinik in Durlach wird das Klinikum verstärkt von Patienten aus den Höhenstadtteilen genutzt. Bis zur Verwirklichung ist also noch etwas Geduld gefragt.

Im Ortschaftsrat Wettersbach gibt es außerdem Bestrebungen die Südoststadt über das Killisfeld durch eine Ergänzung des Liniennetzes direkt an die Bergdörfer anzubinden. Außerdem wurde über eine Verlängerung der Buslinie 47 von Stupferich bis Pfinztal - Kleinsteinbach diskutiert, um eine Verbindung zur Stadtbahn S5/S51 in Richtung Pforzheim zu schaffen.
Nach dem Motto „vorbei am Stau“ setzen sich die Fraktionen im Ortschaftsrat Wettersbach gemeinsam für einen besser ausgebauten, zuverlässigeren und pünktlicheren Personennahverkehr im Bereich der Karlsruher Bergdörfer ein. Verbesserte Verbindungen animieren die Bürger am ehesten, auf Bus und Bahn umzusteigen. Von der CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion wurde hierzu ein Konzept entwickelt. (siehe Webseite).

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(Foto: Roland Jourdan)