Verschiedene Familienwappen der Familien Jourdan

 Das Wappen wurde mir freundlicherweise von Herrn Dieter Servay zur Verfügung gestellt.

Erläuterung zum Wappen der Jourdan durch den Heraldiker Pfr. i. R. Knodt:

Zum Geschlechtswappen gehören: Schild, Harnisch, Helm, Mantel.
a) Schild: Lebensbaum und Sterne aus dem Waldenserwappen
b) Lilie der Bourbonen im Rot der Märtyrer
c) Hörner als Zeichen der Kraft
Das Wappen ist im französischen Wappenbuch vermerkt. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert oder früher.
Die Heimat der Jourdan ist "La Bastide des Jourdans" in der Provence.
La Bastide ist provencalisch und heißt "fester Landsitz".

 

 

 

 

 

Dies ist das Wappen der Familie des Waldenserpfarrers Lathelme Jordan

Es handelte sich um Albigenser, die aus dem Languedoc ins Gebirge geflohen waren und seither in den Waldensertälern wohnten. 1489 wurde Barbe Jordan in Sauze verbrannt. Die Familie verlor in der Verfolgung ihre Papiere, so daß man aus der Zeit vor Lanthelme Jordan, der vor 1538 in Sauze d'Oulx geboren wurde, nichts mehr weiß. Er war katholischu und wurde reformiert. Nach anderer Überlieferungen wurde er vor 1523 geboren. Er war 36 Jahre ministre (Pfarrer) in den Waldensertälern.

[Quelle: Pfarrerverzeichnis der Waldenser. Theo Kiefner Band 1, 1532 - 1755]

 

 

 


Dies ist das Wappen der
Familie Jordaan aus Südafrika

Ahnen dieser Familie:
Jean Jourdan, aus Cabrieres-d'Aigues (Frankreich), geboren 1660, kommt 1688 an Bord des Schiffes Berg China mit seinem Bruder Pierre und seiner verwitweten Mutter Jeanne Marthe Jourdan (geboren ca. 1628) im Kap der Guten Hoffnung an. Ihm gehört später die Farm "La Motte" bei Franschhoek (La Motte war eine kleine Stadt in der Nähe von Cabrieres). Er heiratete Elisabeth von Isabeau le Long (4 Kinder). Er starb vor Januar 1699.

Pierre Jourdan, der Bruder von Jean, war später der Eigentümer der Farm "Cabriere". Er heiratete Anna Pierre Jourdan Fouche (gestorben 1713). Dann heiratete er Maria Verdeau, die Tochter von Hercule Verdeau (6 Kinder).
 

Folgender Artikel wurde entnommen aus der Homepage von Herrn Dieter Servay: www.servay.de
 
Es gibt sogar eine Doktorarbeit über die Familie Jordaan.
Die Arbeit ist in englisch verfasst.
 
Die deutsche Zusammenfassung:
 
Der Ursprung des Namens Jordaan geht auf die Schöpfung zurück; der Name Jordaan als Nachname datiert zurück auf das Jahr 970 nach Christus. Diese Studie analysiert die Geschichte der Jordaan-Familie vom Ursprung des Nachnamens Jordaan im Südwesten Frankreichs in dem Gebiet Beziers über die Ankunft der zwei Jordaan-Brüder in Südafrika als Hugenotten bis hin zur ungleichen Verbreitung der drei Jordaan-Blutlinien in Südafrika und ihrer späteren Verbreitung bis circa 1955.

Die Geschichte der Jordaan-Familie in Südafrika kann nur dann gründlich analysiert werden, wenn man die Geschichte der Waldenser-Bewegung, den Aufstand der Hugenotten und Protestanten in Frankreich und anderen europäischen Ländern und die Geschichte der DEIC mit in Betracht zieht. Diese Studie konzentriert sich auf das ständige Wechselspiel der Aktionen und Reaktionen zwischen der Waldenser- und Hugenotten-Bewegung auf der einen und dem französischen König und der römisch-katholischen Kirche auf der anderen Seite. Die Studie erklärt, wie diese Aktionen und Reaktionen schließlich zur Ankunft der beiden Jourdan-Brüder als Hugenotten in Südafrika im Jahr 1688 geführt hat.

Das Projekt deckt ebenfalls auf, dass trotz der vielen Verluste an Leben unter den Mitgliedern der Waldenser-Bewegung seit dem zwölften Jahrhundert und ebenso in der Hugenotten-Bewegung, die parallel zu den Ansichten von Luther und Calvin bestand, diese religiösen Bewegungen bis zum heutigen Tag noch in bestimmten Teilen der Welt existieren. Die Unterdrückung dieser beiden Bewegungen, besonders in Frankreich, führte zu einem Massenexodus von französischen Bürgern in verschiedene Teile der Welt. Die Ankunft der beiden Jourdan-Brüder würde, unter anderem, einen dauerhaften Eindruck auf ihre Nachkommen und andere Personen in Südafrika hinterlassen. Auch gibt es in den verschiedenen Gemeinden, in denen Mitglieder der Jordaan-Familie gelebt haben, noch heute Beweise ihrer Anwesenheit.

Ab dem Zeitpunkt der Ankunft der beiden Jourdan-Brüder in Südafrika schlossen sie sich den anderen Hugenotten im Kap im Kampf gegen die DEIC-Herrschaft und für religiöse, erzieherische und wirtschaftliche Rechte an ihrem neuen Wohnort an. Diese Studie beschreibt die äußeren Umstände, in denen sich die Jourdan-Brüder befanden und was sie taten, um ihr wirtschaftliches Überleben zu sichern.

Mit dem Wachstum der Zahl an Nachkommen der Ahnen Jean Jourdan und Isabeau le Long begann die allmähliche Verbreitung der Jourdan-Familie in Südafrika. Die Verbreitung begann circa 1741 und fand ihren beinahe Abschluss im Jahr 1955. Die Studie gibt an, wie die Verbreitung stattfand und beschreibt des Weiteren das kulturelle Erbe, das die Mitglieder der Jordaan-Familie hinterlassen haben. Formeln werden für die Prozentangabe des Hugenottenbluts, das noch in der Jordaan-Familie verbleibt, verwendet.

Eine Karte zeigt die Verbreitung der Mitglieder der Jordaan-Familie an, während eine andere Karte ebenfalls beigefügt ist, welche die Straßen und andere Orte, die nach Mitgliedern der Jordaan-Familie benannt wurden, angibt. Die Beziehung zwischen dem Tourismus des kulturellen Erbes der Jordaan-Familie und der Genealogie der Familie wird ebenfalls behandelt.
Der Diskurs über die Ursprünge von Kultur, Erbe und kulturellem Erbe wird ebenfalls allgemein behandelt. Dieser Abschnitt wird sich im Weiteren mit dem Konzept des "Tourismus des Kulturellen Erbes" befassen, welches ein neues Konzept in Südafrika ist.

Der letzte Abschnitt dieser Studie behandelt die Voraussetzungen, die in Betracht gezogen werden müssen, wenn man eine Route des kulturellen Erbes für die Jordaan-Familie plant. Es müssen verschiedene Aspekte bei der Planung und der Organisation der Route und dem Aufbau eines Besucherzentrums an der empfohlenen Route des kulturellen Erbes für die Jordaan-Familie beachtet werden

Ein mögliches Modell für kulturelles Erbe in Südafrika wird auf der Basis der Legislatur und anderer Vorschriften vorgeschlagen. Die Planung einer Route des kulturellen Erbes für die Jordaan-Familie wird unter Berücksichtigung der Punkte Nachhaltigkeit, Tragevermögen, Unterschied zwischen Tourist und Pilger und Aufbau von Besucherzentren in strategischen Orten entlang der Route behandelt.

Die verschiedenen Vorschläge bedeuten, dass es zweifelsohne verschiedene Ansichten über das Thema geben wird. Es ist ebenfalls möglich, dass es verschiedene Auslegungen des Themas geben wird, welche den Diskurs für weitere Diskussionen stimulieren würden. Unterschiedliche Meinungen müssen nicht unbedingt bedeuten, dass es eine richtige und eine falsche Meinung gibt.

 

 

 

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