Vorfahren suchen und finden

Hier ein paar Empfehlungen für die mögliche Suche nach seinen Vorfahren

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 Gelbe Seiten


 

 

Weitere Link's zum Thema Genealogie

Ich habe zahlreiche interessante Seiten mit Informationen und wichtigen Grundkenntnissen über Familien- und Ahnenforschung gefunden. Diese Seiten haben mir bei meinem neuen Hobby sehr weitergeholfen.

  • Familysearch www.familysearch.org
    Seite der Mormonen (The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints) aus Salt Lake City, USA. Ein riesiger Datenbestand (mehr als 650 Millionen Einträge) aus alten Kirchenbüchern, die sowohl auf Mikrofilm als auch in digitaler Form verfügbar sind. Kostenlose Anfragen.

 

 

 

Allgemeine Informationen zum Hobby Ahnenforschung

Ahnenforschungsprogramme (Software)

Im Internet werden zahlreiche Genealogie-Programme angeboten. Ich selbst arbeite seit Jahren mit drei verschiedenen, kostenlosen Programmen.

Die Programme "Ahnenblatt", sowie "Personal Ancestral File (deutsch: Persönliche Ahnendatei) oder PAF 5.5" von FamilySearch - Personal Ancestral File eignen sich nach meiner Meinung bestens für die einfache Eingabe der Daten und sind auch für Anfänger sehr gut geeignet.
Zum Erstellen von Ahnenlisten und Stammlisten für die Veröffentlichung im Internet benutze ich das ebenfalls kostenlose Programm "PC-Ahnen 2013".
Für die Erstellung von großen Stammbäumen habe ich mir das Programm "Stammbaumdrucker" gekauft. Hier gibt es auch eine kostenlose Testversion.

Im GEDCOM-Dateiformat (5.5), lassen sich die Daten zwischen diesen Programmen exportieren, bzw. importieren. Somit können Sie alle Programme selbst ausprobieren.


 

Aufbau einer Ahnentafel

Generation Ahnenbezifferung
nach Kekulé (Sosa)
Bezeichnung
  1 Proband
I 2 und 3 Eltern
II 4 bis 7 Großeltern
III 8 bis 15 Urgroßeltern
IV 16 bis 31 Alteltern
V 32 bis 63 Altgroßeltern
VI 64 bis 127 Alturgroßeltern
VII 128 bis 255 Obereltern
VIII 256 bis 511 Obergroßeltern
IX 512 bis 1023 Oberurgroßeltern
X 1024 bis 2047 Stammeltern
XI 2048 bis 4095 Stammgroßeltern
XII 4096 bis 8191 Stammurgroßeltern
XIII 8192 bis 16 383 Ahneneltern
XIV 16384 bis 32 767 Ahnengroßeltern
XV 32 768 bis 65 535 Ahnenurgroßeltern
XVI 65 536 bis 131 071 Urahneneltern
XVII 131 072 bis 262 143 Urahnengroßeltern
XVIII 262 144 bis 524287 Urahnenurgroßeltern
XIX 524 288 bis 1 048 575 Erzeltern
XX 1 048 576 bis 2 097 151 Erzgroßeltern
XXI 2 097 152 bis 4 194 303 Erzurgroßeltern
XXII 4 194 304 bis 8 388 607 Erzahneneltern
XXIII 8 388 608 bis 16 777 215 Erzahnengroßeltern
XXIV 16 777 216 bis 33 554 431 Erzahnenurgroßeltern

 


 

Die Ahnenbezifferung nach Kekulé von Stradonitz

PROBAND/EN ELTERN GROSSELTERN URGROSSELTERN URURGROSSELTERN / ALTELTERN
1 = Probat 2 = Vater 4 = Großvater väterlicherseits 8 = Urgroßvater 16 = Ururgroßvater
17 = Ururgroßmutter
9 = Urgroßmutter 18 = Ururgroßvater
19 = Ururgroßmutter
5 = Großmutter väterlicherseits 10 = Urgroßvater 20 = Ururgroßvater
21 = Ururgroßmutter
11 = Urgroßmutter 22 = Ururgroßvater
23 = Ururgroßmutter
3 = Mutter 6 = Großvater mütterlicherseits 12 = Urgroßvater 24 = Ururgroßvater
25 = Ururgroßmutter
13 = Urgroßmutter 26 = Ururgroßvater
27 = Ururgroßmutter
7 = Großmutter mütterlicherseits 14 = Urgroßvater 28 = Ururgroßvater
29 = Ururgroßmutter
15 = Urgroßmutter 30 = Ururgroßvater
31 = Ururgroßmutter

 
Der Spanier Hieronymus de Sosa entwickelte im Jahre 1676 ein Bezifferungssystem, das dazu dient, sich in der Menge der Ahnen zurechtzufinden. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieses Systems von dem deutschen Genealogen Stephan Kekulé von Stradonitz populär gemacht, er gilt als Vertreter einer soziologisch und historisch orientierten Genealogie. Diese Form der Ahnenbezifferung wird daher auch als Kekulé-System bezeichnet.

Das System steht in engem Zusammenhang zum dualen Zahlensystem und besteht aus nur drei Grundregeln:

- Der Proband bzw. die Probandin, also diejenige Person, die Ausgangspunkt einer Ahnenliste ist, erhält die Ziffer 1.
- Der Vater eines Vorfahren bzw. einer Vorfahrin erhält jeweils die verdoppelte Ziffer seines Kindes.
- Die Mutter erhält die um 1 vergrößerte Ziffer ihres Ehemannes.

Hieraus ergibt sich:
- Alle männlichen Vorfahren haben gerade, alle weiblichen ungerade Ziffern.
- Ehepaare haben eine Folge von gerader und ungerader Ziffer.
- Kinder haben die halbe Ziffer des Vaters bzw. die Hälfte der um 1 verminderten Ziffer der Mutter.

Aus der Ziffer lassen sich in einfacher Weise die Ahnengeneration und die abstammungsmäßigen Beziehungen zwischen den Ahnen ableiten, auch wenn keine konkreten Kenntnisse über die familiären Zusammenhänge vorliegen.
Hierzu ein Beispiel: Ein Vorfahr trägt die Ahnenziffer 47. Daraus ergibt sich:
-  Der Ahne ist eine Frau (da ungerade Ziffer).
-  Sie ist die Tochter von Ziffer 94 und 95.
-  Sie ist die Frau von Ziffer 46.
-  Sie ist die Mutter von Ziffer 23, einer Tochter.
-  Sie ist die Großmutter von Ziffer 11, einer Enkeltochter.
-  Sie ist die Urgroßmutter von Ziffer 5, einer Urenkeltochter.
-  Sie ist die Ururgroßmutter von Ziffer 2, einem Ururenkelsohn.
-  Sie ist die Urururgroßmutter des Probanden bzw. der Probandin.


Ahnenschwund

Wenn in einer Ahnentafel eine Person mehrmals als Vorfahre genannt wird, bezeichnet man das als Ahnen-Implex, Ahnenverlust oder Ahnenschwund. Der Fall tritt auf, wenn in späteren Generationen Ur-Ur-Enkel eines Vorfahren zusammen heiraten bzw. Kinder bekommen. Normalerweise kommt das nicht vor der 6. Generation vor, da Verwandten-Ehen kirchlich nicht gestattet sind. Bei großen Ahnentafeln, wenn viele Vorfahren aus dem gleichen Gebiet sind, kommt es zwangsläufig zu Ahnenschwund.

Symbole und Abkürzungen

Die folgenden Abkürzungen werden häufig in Textdarstellungen und Chroniken verwendet, wenn keine speziellen Zeichensätze für Bildschirm- oder Druckdarstellung vorhanden sind.

Symbole und Abkürzungen

Symbol Bedeutung
* geboren
(*) oder ~ getauft
+ verstorben
(+) begraben
oo verheiratet (Eheschließung)
2.oo zweite Eheschließung
o-o geschieden
o/o uneheliche Verbindung
N.N. unbekannter Vorname oder Nachname

 

Die Kalenderreform

Die gregorianische Kalenderreform begann 1582. Auf den 5. Oktober 1582 folgte der 14. Oktober 1582. Umgesetzt wurde die Reform bis 1585 von den meisten katholischen Ländern. 

Das protestantische Deutschland, die protestantischen Teile der Niederlande und der Schweiz sowie Dänemark machten den Sprung vom 18. Februar 1700 auf den 1. März 1700.  Großbritannien vom 2.September 1752 auf den 14. September 1752, Schweden vom 17. Februar 1753 zum 1. März 1753; die orthodoxen Länder Ost- und Südosteuropas behielten den alten Kalender bis in die 20er Jahre unseres Jahrhunderts bei, Russland bis 1918, Griechenland bis 1923 und Rumänien bis 1924. 
 


 

 

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